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Katholische Studierende Jugend Diözese Trier

2008  l  2007

 
6.7.2008
Bericht über die Bretagnefahrt der Mittelstufe

Nach 14 Stunden Fahrt, einigen Litern Limo, Wasser, Chips und Brötchen später, kamen wir endlich unserem heiß ersehnten Ziel, dem tollen Campingplatz von Erdeven, verdächtig nahe. Doch war dieser windige Platz voller hinterhältiger Löcher, die zum hineinstolpern verführten, wirklich das, was wir uns gewünscht hatten?! Worauf wir hingefiebert hatten? Ja, das war es! Spätestens als wir das Meer rauschen hörten war alles verziehen. Denn wer würde da nicht verzeihen? Als der erste Schreck nach dem aufwachen, nicht in Britanien sondern in Britonien gelandet zu sein, überwunden war,  stürzten wir uns in den Alltag aller Camper. Moos und Sand im Essen, halb erfrorene Zehen und all diese kleinen aber nichtigen Problemchen.

Wie besuchten Bunker, die sich zur Erheiterung aller als Museen moderner Kunst und Fotographie herausstellten, sammelten Muscheln am Strand, planschten im Meer bis wir nach etwa 10 Minuten unsere Körper nicht mehr spüren konnten, sangen laut und schief Lieder und besuchten eine Stadt, in der die meisten ihren Geldbeutel ein wenig erleichterten. Vorzügliches Essen mit bretonischen Zutaten, die verdächtig nach sehr naturverbundenen Gewürzen aussahen und schmeckten... ein wenig zu viel für manche. Aber wie heißt es doch so schön? Dreck macht Speck! Das also war unser Leben in Erdeven. Unserem großen, weitläufigen Campingplatz, wo wir sogar von Einheimischen noch eine persönliche Verabschiedung ergatterten.

Weiter ging’s nach Cap Frehel. Ein beträchtlich kleiner, aber sehr charmanter Campingplatz mit einer Traumhaften Bucht, die gerade zu zum Schwimmen einlud. Das Wetter war dort beträchtlich besser und so fingen die gerade verheilten Sonnenbrände wieder an feuerrot aufzuleuchten. Wir besuchten mehr oder weniger kleine Städte und brauchten unser Budget allmählich gänzlich auf. Die Stimmung wurde immer besser und um so schwerer fiel es, an den Abschied zu denken.

Die Rückfahrt verlief ein wenig schneller als die Hinfahrt. Nach endlos scheinenden, mehr oder weniger nassen Verabschiedungen und austauschen diverser Interneterreichbarkeiten waren alle Tränen getrocknet und man konnte, und kann dies gewiss immer noch, mit einem lächelnden Kopfschütteln auf diese chaotische, wunderbare Reise zurückblicken.

Editor: Lilian Köberlein
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