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Katholische Studierende Jugend Diözese Trier

2008  l  2007

 
8.7.2008
Bericht vom Sommerlager I

So schön kann der Sommer in der Eifel sein! Es braucht nur einen genialen Zeltlagerplatz, tolle Teams, motivierte Kinder, ein gutes Thema und nette Leute im Nachbardorf. Diese Erfahrungen macht die KSJ in Nattenheim schon seit vielen Jahren: Die Kinder, die am „Blauen Haus“ ihre Zelte aufschlagen, fahren jedes Jahr begeistert nach Hause. Seit die Nachfrage gewachsen ist, finden jeweils zwei Sommerlager nacheinander statt, die von zwei Teams aber gemeinsam vorbereitet werden. Dieses Jahr ging es um Afrika, was nahe liegt, seit die KSJ intensive Kontakte zu Menschen in Ruanda hat. Bei einem Postenlauf und einem Quizspiel war viel über das Leben in Afrika zu erfahren: Über den Alltag auf dem Land ohne Wasserleitungen und Strom, über Spiele und Musik, über Kleidung und das Leben der Kinder. Trommeln wurden gebaut und direkt ausprobiert; zwischendurch gab es afrikanisches Essen, das auch mit den Fingern gegessen wurde. Weil es in vielen Gebieten an Stromleitungen fehlt, ist Solarenergie ein zentrales Thema in Afrika. Markus Risch von der Uni Koblenz erklärte den Kindern, wie das genau funktioniert und ließ in Gruppen Bausätze mit Solarzellen zusammenbauen. Auch wenn sich bald Räder und Antriebswellen drehten, wurde den meisten Kindern klar, dass wir auch bei uns sorgsamer mit der Energie umgehen müssen. Jeden Abend wurden am Lagerfeuer – und bei schlechtem Wetter in den Zelten - Geschichten aus Nelson Mandelas afrikanischen Lieblingsmärchen vorgelesen; eines wurde in Szenen umgesetzt und als Schauspiel vorgeführt. Guter Brauch ist es auch, nach dem Schwimmbadbesuch in Bitburg den Eine-Welt-Laden „alasitas“ zu besuchen, der sich extra auf Afrika eingestellt hatte und den Kindern Gelegenheit bot, über Handwerk und Kunst Neues zu erfahren. Selbst die Nachtwanderung war afrikanisch: Leises Trommeln machte den dunklen Wald noch etwas unheimlicher, ein Voodoo-Zauberer sorgte auf dem Weg für Überraschungen. Am letzten Nachmittag veranstalteten die Teilnehmer des Zeltlager mal in Nattenheim, mal in Bickendorf ein afrikanisches Fest, zu dem die Kinder aus dem Dorf eingeladen waren. Trommeln, Spiele und frisches Popcorn wurden geboten.

Danach begann der festliche Abschlussabend mit Gottesdienst und Abschiedsessen. In der letzten Runde trugen die Kinder zusammen, was ihnen besonders gut gefallen hat in der gemeinsamen Woche in Nattenheim und machten auch schon Vorschläge für das nächste Jahr. Denn dann wollen sie alle wieder kommen, kein Wunder nach diesen schönen Erfahrungen! 

Editor: Jutta Lehnert
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