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Katholische Studierende Jugend Diözese Trier

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Inshuti Matimba meets KSJ Bendorf  

Dieser Artikel entsteht mitten im Chaos der Begegnung, denn seit Dienstagabend vergangener Woche ist sie endlich da: Die Jugendgruppe der Partnergemeinde Matimba, in Begleitung ihrer Betreuerin Venny von „Dynamique femmes“, ihres Pfarrers Emilien, des Jugendseelsorgers Fidèle und des Vorsitzenden der ruandischen Partnerorganisation, Epimak. Sie wohnen in Haus Wasserburg als Gäste der Pallottiner und des Vereins Inshuti e.V., der sich zu Beginn dieses Jahres gegründet hat. Die Vorsitzende Karin Stumpf und Mitglieder des Vereins boten der Gruppe gemeinsam mit der KSJ Bendorf einen freudigen Empfang; gleich am ersten Tag wurden sie auch im Rathaus von Vallendar begrüßt. Bei ihrem Besuch in Mainz hat der Landtagspräsident sie in der Plenarsitzung willkommen geheißen und anschließend persönlich empfangen. Die Ruandis bedankten sich für die Ermöglichung der Reise durch das Land mit einem lebendigen Auftritt als Tanzgruppe im Foyer des Landtags. Den rheinlandpfälzischen Landtag ein bisschen „aufzumischen“ war keine schlechte Idee, ging es doch an diesem Morgen um die Bildungspolitik.

Simon Ney von der KSJ Saarbrücken, der im vergangenen Jahr seinen Freiwilligendienst in Matimba geleistet hat, ist ständiger Begleiter der Gruppe. Weil nicht alle englisch sprechen, ist es gut, dass er schon ziemlich viel Kinyaruanda drauf hat. Aber die Kommunikation funktioniert oft auch ganz anders, das war bei der Fete in Bendorf zu spüren: Musik, Tanz und Kickerspielen können Worte ersetzen und manchmal sogar mehr sagen. Am Ende ging sogar das, was niemand vorher für möglich gehalten hätte: Dass Irish Folk mit Fiedel und Gitarre begleitet werden können von ruandischen Trommeln und Tänzen…Das lag sicher nicht am Alkoholgenuss, der sich an diesem Abend in Grenzen hielt.

Schüchternheiten lassen sich schnell überwinden, wenn Musik ins Spiel kommt. Und tanzen lässt sich zu jeder Musik, welche Musik das dann ist, ist ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr wichtig, Hauptsache: Spaß an der Bewegung und der Freiheit.

Begegnung und Austausch gibt es natürlich auch im Gespräch: Was macht Ihr in Euren Gruppen, wie steht es um die Bildungs- und Berufschancen in Ruanda und in der Bundesrepbulik, was macht Ihr in Eurer Freizeit?

Beim „Tag der internationalen Partnerschaften“ auf der BUGA am vergangenen Sonntag konnte man einen Einblick in diese lebendige Partnerschaftsarbeit bekommen: Ihre Tänze wechselten mit Informationen aus ihrer Arbeit in Matimba. Zwischendurch gab es Kurzinterviews mit den deutschen Freiwilligen, die bisher jeweils für ein Jahr in Matimba waren und dort mit den Jugendgruppen gearbeitet haben.

Simon und Teresa, Marcel und Matthias, Kai und Franzi (sie waren in Bolivien) und die vielen anderen vor ihnen geben den Jüngeren in der KSJ die wichtige Anregung, sich auf dieses Abenteuer und interessante Lernfeld einzulassen. Wir haben noch eine spannende Woche vor uns mit viel Musik, Tanz, Essen und Gesprächen!



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Editor: Jutta Lehnert
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