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Katholische Studierende Jugend Diözese Trier

 

17.05.2013
Der Abschied des Messias
Predigt von Jutta Lehnert vom 12.05

Wer wissen möchte, wie so ein "Sonntagsgottesdienst für ausgeschlafene Christ*innen" bei unseren Freunden von Haus Wasserburg so ist, hat hier die Möglichkeit die Predigt und den Verlauf vom 12.05 nachzulesen.

Oder noch besser: Sie_er kommt demnächst einfach selbst mal nach Vallendar vorbei. Aber früh da sein, sonst gibt's keine Sitzplätze mehr!

Joh 17 Der Abschied des Messias
Liturgische Eröffnung

Begrüßung: Am vergangenen Montagmorgen, am Ortsausgangsschild von Vallendar Richtung Urbar, oben am evangelischen Gemeindezentrum…eine Gruppe von Menschen, die seltsame Dinge taten…ein Abschied…um Abschied geht es auch in den Texten von heute…am Ende der Osterzeit um den Abschied des Messias Jesus von seiner Gemeinde, die in Ängsten ist. Seine Worte zu ihr sind auch ermutigende Worte für uns. Gib uns ein Herz für Dein Wort und ein Wort für unser Herz….

Kyrie: (Dorothee Sölle)

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04.06.2012
Dachgeflüster
Gottesdienste für ausgeschlafene Jugendliche im KSJ-Haus Trier

 



 

 

25.05.2012
"Jesu letztes Hemd - Der Heilige Rock in Trier"
Ein Film des SWR über die Wallfahrt und das Projekt der KSJ Trier

►Zum Film in der SWR-Mediathek

Außerdem gibt es noch ein Interview mit dem Ehepaar Müller von domradio.de
►Ein Kleid erzählt von Demütigung

 



 

08.05.2012
– Impressionen –
Aktuelles aus der Austellung – Teil 9

Am nächsten Sonntag, den 13. Mai, 10.30 Uhr läuft übrigens im SWR eine Doku der Sendereihe „Menschen unter uns“ über den Heiligen Rock und unsere KZ-Kleid-Niederlegung!



 
08.05.2012
„Gewand oder Uniform - Wie aus normalen Männern Massenmörder werden“
Aktuelles aus der Austellung – Teil 8

– zu diesem Thema war Georg Mertes vom Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e.V. eingeladen zu sprechen und zum Nachdenken und Diskutieren anzuregen. Interessant waren schon seine Vorbemerkungen: Erklären heißt nicht entschuldigen, verstehen heißt nicht Verständnis haben und vergleichen heißt nicht gleichsetzen.
Klar ist, dass die Gräueltaten in der NS-Zeit tausende unmittelbare Täter und hunderttausende Helfer und Helferinnen hatten. Es gibt unterschiedliche Annäherungen, das Phänomen des Mitmachens zu erklären.
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07.05.2012
Die ACK zum Besuch am Kleid
Aktuelles aus der Austellung – Teil 7

Gestern war ein besonderer Tag in unserer Ausstellung: Eine große Pilgergruppe der ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) aus Köln war da, unter ihnen Margret Müller, die das Kleid von Zofia Klinke geschenkt bekam. Wir haben eine Andacht gefeiert, versammelt um das Kleid, das so tiefe Wirkung zeigt. Ausgangspunkt war die Heilungsgeschichte im Markusevangelium, die – kontextuell gelesen – dazu ermutigt, nach dem Gewand des solidarischen Jesus zu greifen.  ►Weiter
06.05.2012
„Jakob, ich komme nicht mehr nach Hause.“
Aktuelles aus der Austellung – Teil 6

Gestern waren auch zwei Männer aus dem Saarland da, der eine recht alt, der andere sein Sohn. Man brauchte nicht lange zu warten, ehe der Ältere anfing zu sprechen. Er hatte die nationalsozialistische Zeit und den Krieg noch sehr genau in Erinnerung und erzählte, als ob alles gestern erst geschehen sei. Er erinnerte sich vor allem daran, dass der Bruder seines Vaters durch medizinische Versuche in der Homburger Klinik umgekommen ist. Er war wohl unliebsam geworden durch unvorsichtige Äußerungen und man hatte ihn verhaftet. Beim letzten Besuch seines Bruders in der Haft hatte er ihm gesagt: „Jakob, ich komme nicht mehr nach Hause.“ 
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04.05.2012
Hoher Besuch!
Aktuelles aus der Austellung – Teil 5

Am gestrigen Donnerstag kam Frau Kolz aus Rascheid zusammen mit ihrer Tochter Daniela, die die aktiven KSJ’ler_innen ja alle als guten Geist des Jugendhauses Rascheid kennen. Doch auch schon Frau Kolz war eine der Frauen des Hauses, und zwar die Erste von 1977 an!
Sie war von unserer Ausstellung sehr berührt und wir danken ihr hiermit noch einmal sehr für ihren Besuch!



 
03.05.2012
"So viele junge Leute um ein Kleid... und das ganz leise."
 
und aktuelles aus der Ausstellung Teil 4

Letzten Freitag wurde unsere Ausstellung „Am Boden“ von zwei Religionskursen der Geschwister-Scholl Schule aus Lebach besucht. 50 SchülerInnen und 2 Lehrpersonen und ich. Da wurde es schnell eng im Ausstellungsraum... aber es blieb die ganze Zeit leise und die Jugendlichen waren sehr konzentriert. Und das nach einem Tag Schule und einem Nachmittag in Trier.

Sie lauschten der Geschichte über Zofika Klinke und mit guten Beiträgen von Seiten der SchülerInnen entwickelte sich ein tolles Gespräch.

Anschließend gingen wir zusammen in den „Raum der Stille“ und alle versammelten sich eng um das Kleid herum. Nachdem sich alle das Gewand angeschaut haben traute sich ein Mädchen es anzufassen... es zu berühren... zu fühlen wie rau der Stoff ist. „ Das ist ganz kratzig, faserig und fühlt sich verbraucht an. Das Kleid hat wohl schon viel mitgemacht.“, sagte eine Schülerin....►Weiter 



 
30.04.2012
"Wir brauchen Dich hier nicht, geh wieder nach Hause!"
Reflexion über das Wochenende der KSJ zum Thema "Willkommen in Deutschland?" und den Sonntagnachmittag in der "Am Boden"-Ausstellung

Sonntagmittag füllt sich der Dachboden im KSJ-Haus. Drei besondere Gäste sind da, derentwegen die anderen gekommen sind: Eltaf aus Afghanistan, Denny aus Palästina und Pater Wolfgang Jungheim von den Arnsteinern. Er beginnt die Gesprächsrunde am Kleid, das still am Boden liegt mit den Sätzen: „Das Kleid dort könnte auch die Schwimmweste eines Flüchtlings im Mittelmeer sein, die es nicht gab, um das Leben zu retten. Oder die algenbesetzte Jacke eines Ertrunkenen, dessen Boot die Strecke zur spanischen Küste nicht überstanden hat.“ Es wird still im Raum, dann beginnt Eltaf von seiner Flucht zu erzählen. Er war fünfmal in Griechenland und Mazedonien in Gefängnissen, behandelt wie ein Verbrecher, unterversorgt und hungrig, obwohl er nur versucht hat, als 14-Jähriger dem Elend seines Landes zu entkommen. So langsam dämmert es unseren Behörden, dass über sog. Drittländer eingereiste Jugendliche vernachlässigt, missachtet und sogar übel behandelt werden. Aber das hält sie nicht davon ab, durch schikanösen Umgang das Signal zu setzen: Wir brauchen Dich hier nicht, geh wieder nach Hause! So hat es auch Denny erfahren, der sieben Jahre schon hier ist, fleißig gearbeitet und dennoch seine Arbeitserlaubnis wieder verloren hat....

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30.04.2012
Aktuelles aus der Ausstellung Teil 3

Am vergangenen Samstag waren 220 Leute da, am Sonntag haben wir nicht genau gezählt, aber gefühlt genauso viele. Aber da es ja nicht um Zahlen geht, sondern um Erfahrungen, geben wir hier Auszüge aus den Eintragungen im Buch wieder, das neben der Stoff-Wand in der Ausstellung liegt:

„Wir wussten nicht genau, was uns in der KSJ in der Weberbach erwarten würde….Im Raum der Stille mit dem Sträflingskleid auf dem Boden unter einer brennenden Kerze mit der wächsernen Sträflingsnummer unterhalb der Flamme herrschte eine eigentümliche Stimmung, die uns die Sprache verschlug….Am beeindruckendsten war, dass wir das Kleid anfassen durften. Der Stoff war grob gewebt, zerrissen an den Ellbogen von harter Arbeit, mehrfach gestopft…Beeindruckend war ebenfalls, dass Zofia Klinke dieses Kleid jahrzehntelang aufbewahrt hatte und einer deutschen Besucherin mitgab und so eine großartige Versöhnungsgeste zeigte.... ►Weiter

13. April bis 14. Mai 2012
10:00 - 18:00 Uhr
KSJ-Haus * Weberbach 72 * Trier

26.04.2012
"Das andere Kleid"
"Aljoschas Rockblick" im Wallfahrts-Paulinus vom 26. April

Ein netter Bericht für Kinder über das KSJ "Am Boden"-Projekt befindet sich
►hier

Achtung: Längere Öffnungszeiten der Ausstellung
Täglich von 10:00 - 18:00 Uhr.
26.04.2012
"Was hat die Verantwortlichen nur dazu bewogen, hier etwas herzustellen, was
gar nicht drin steht?"

Leserbrief zu Paulinus Nr. 15 vom 8. April 2012

Im Paulinus vom 22. April steht ein kluger und klarer Leserbrief, der Bezug auf die Diffamierung der KSJ durch die Bistumspressestelle im Paulinus vom 08. April nimmt. Gut, dass es Menschen wie Heinz-Friedrich Steinecke gibt, die sich einbringen, wenn sie merken, dass etwas nicht richtig und fair verläuft.

Den ganzen Leserbrief kann man
►hier lesen.

 


 
25.04.2012
Aktuelles aus der Ausstellung Teil 2

Dass Menschen mit ihrer Fassung ringen, wenn sie vor dem Kleid stehen, erleben wir jeden

Tag. Zwei besondere Begegnungen von heute:

Eine kleine, ältere, rundliche Frau mit polnischem Akzent. Kaum hat sie den Namen „Ravensbrück“ gelesen, fängt sie an zu erzählen und kann gar nicht mehr aufhören. Sie ist Jahrgang 1935, hat als Kind Häftlinge auf dem Todesmarsch gesehen. Sie weiß noch jede Einzelheit, z.B. wie ihre Mutter durch das Küchengitter hindurch Kartoffeln rausreichte, wie sie dabei erwischt wurde und welche Angst sie dabei ausstand…Sie erzählt ihre ganze Lebensgeschichte, die vor allem aus Fluchten bestand, und sie kommt dabei ganz außer Atem. Sie steht vor dem Kleid und weint hemmungslos. Ich begleite sie nach unten, weil ich Angst habe, dass sie fällt, weil sie wegen der Tränen nicht so viel sieht...►Weiter

Mehr Infos zum "Am Boden"-Projekt sind ►hier

13. April bis 14. Mai 2012
10:00 - 18:00 Uhr
KSJ-Haus * Weberbach 72 * Trier



 
23.04.2012
Aktuelles aus der Ausstellung „am Boden“

Freitagmorgen 10:00, eine Minute, nachdem die Tür geöffnet ist und die Kerze neben dem Kleid entzündet…eine Schulklasse eines Mädchengymnasiums aus Münster. Dass sie gut vorbereitet sind, ist sofort zu spüren: Sie hören zu, lesen selbst die Texte nach, stellen Fragen. Und sie bleiben lange neben dem Kleid sitzen, ganz still und nachdenklich…. 

Freitagmittag, gegen 13:00, ein älterer Herr, Mitarbeiter bei der Ehrenwache an der Tunika im Dom, erkennbar am schwarzen Anzug und an der leuchtend roten Krawatte. Er kommt schon zum zweiten Mal, dieses Mal, um noch einen Stapel Flyer für die ehrenamtlichen Helfer mitzunehmen. Denn er will, dass viele Leute zur Ausstellung kommen und sich berühren lassen. „Hier stimmt einfach alles.“ sagt er. ... ►Weiter

Mehr Infos zum "Am Boden"-Projekt sind ►hier

13. April bis 14. Mai 2012
10:00 - 18:00 Uhr
KSJ-Haus * Weberbach 72 * Trier



 
19.04.2012
"Es liegt so still da und zeigt doch große Wirkung"
Über die ersten Tage des "Am Boden"-Projekts

Nach einer sehr engagierten und intensiv geführten Vorbereitungszeit war es am Freitag den 13. April endlich soweit: Die „Am Boden“ Ausstellung, das Projekt der KSJ im Zuge der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier wurde endlich eröffnet.

Der Andrang an Interessierten, Beteiligten und der Presse war außerordentlich groß. Als besondere Gäste sind hierbei zum Beispiel das Ehepaar Margret und Werner Müller aus Köln zu nennen, welches der KSJ das KZ-Gewand zur Verfügung stellt, Monika Groß vom SKF, Anja Peters und Frank Kettern vom BDKJ Vorstand und Georg Mertes von der Gedenkstätte „SS-Sonderlager Hinzert“, der auch im weiteren Verlauf des Projektes einen Gastvortrag halten wird. Der Schulpfarrer Joachim Keil und Ariadne Baresch von der Stadtgruppe Bendorf begleiteten die Niederlegung des Gewandes in den Räumen der KSJ-Trier musikalisch... ►Weiter



 
19.04.2012
"Kein Tod kann uns töten"
Bericht über die KarTage der KSJ vom 05. bis 08. April 2012

Vom  05. bis 08. April fanden sich 20 TeilnehmerInnen der diesjährigen KarTage in unserem Jugendhaus in Rascheid ein. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten gelang es auch schließlich allen, in das scheinbar geschlossene Haus einzudringen.Die KarTage „Kein Tod kann uns töten“  befassten sich in diesem Jahr in vielfältiger Weise mit dem Thema Widerstand: Was muss passieren, damit Widerstand entsteht? Welche Formen kann Widerstand annehmen? Darf er in bestimmten Fällen auch gewaltsam sein?... ►Weiter



 
16.04.2012
"Ein Kleid erzählt von Schmerz und Demütigung"
Das "Am Boden"-Projekt der KSJ Trier während der Heilig-Rock-Wallfahrt hat begonnen

Trier – Ein grau-weiß gestreiftes Kleid liegt auf dem Boden auf grauen Steinen. Dahinter eine brennende Kerze. Auf ihr steht die Zahlenfolge 25948. Zahl und Kleid gehören zu einer jungen Frau, zu Zofia Klinke, Häftling Nummer 25948 im Konzentrationslager für Frauen in Ravenbrück. Zofia Klinke trug das Kleid bis zu ihrer Befreiung und der Ankunft in Polen. Die Katholische Studierende Jugend (KSJ) im Bistum Trier zeigt es in einer Ausstellung mit umfassenden Informationen rund um die Gewandthematik. Die Veranstaltungsreihe „Am Boden“ findet während der Heilig-Rock-Wallfahrt bis zum 13. Mai in den KSJ-Räumen in der Weberbach 72 statt...►weiter zum Paulinusartikel vom 14. April

Mehr Infos zum "Am Boden"-Projekt sind ►hier

13. April bis 14. Mai 2012
10:00 - 18:00 Uhr
KSJ-Haus * Weberbach 72 * Trier

21.03.2012
"Warum gelingt es nicht, die Perspektive der Betroffenen zum Maßstab des Handelns zu machen?"
Pressemitteilung de
s ökumenischen Netzwerks "Initiative Kirche von unten"

Unter dem Titel Vorgänge im Bistum Trier nicht überraschend. Defizite der Leitlinien zu sexueller Gewalt veröffentlicht IKvu eine lesenswerte und weiterzuverbreitende Pressemitteilung. Weitere Infos unter www.ikvu.de

Die letzten Tage gab es einen ganzen Strom an Presseberichten und Reportagen zum Umgang des Bistums Trier mit pädosexuellen Priestern. Hinweisen möchten wir auf die SPIEGEL-Berichte, die letzten Montag in der Printausgabe erschienen sind, sowie auf den Blog
MissBiT, wo alle aktuellen Meldungen erscheinen und kommentiert werden.

Die KSJ Trier spricht momentan mit Opferverbänden ihre auf der Diözesanversammlung beschlossene aktuelle Stellungnahme zu diesem Thema ab und wird sie danach veröffentlichen.

Einen Überblick über alle Stellungnahmen der KSJ Trier, Hintergründe und Zeitungsberichte zum Thema sexualisierter Gewalt im Bistum Trier kann man nun auf der neuen Seite ►Damit aus dem Heiligen Rock nicht der Mantel des Schweigens wird erhalten.


 
19.03.2012
"Die KSJ ist Jugendarbeit in der Kirche, aber nicht der Kirche"
Beschluss der Frühjahrs-Diko der KSJ zur Wahrung ihrer Selbstbestimmung vor dem Hintergrund der geplanten Strukturveränderung im BDKJ

Am 16. und 17.03 tagte im Jugendhaus Rascheid die Diözesankonferenz im Frühjahr der KSJ Trier.

Die KSJ setze ein Zeichen und beschloss ihr weiteres Vorgehen mit dem
►Antrag der KSJ zu den geplanten strukturellen Veränderungen in der Jugendarbeit im Bistum Trier

Weitere Themen waren die weitere enge Zusammenarbeit mit Verbänden und Zusammenschlüssen von Missbrauchsopfern, die Verstärkung des Engagement der KSJ an Schulen und die geplante Gründung eines KSJ-Solidaritätsnetzes.

Am Vorabend der DIKO fand ein heiteres Dankeschön-Bankett bis tief in die Nacht hinein für alle Menschen statt, die sich im vergangenen Jahr für die KSJ eingesetzt haben.



 
14.03.2012
"Präventionsarbeit wird unglaubwürdig, wenn verurteilte Priester weiter eingesetzt werden"

Susanne Schwarz zum Umgang des Bistums Trier mit übergriffig gewordenen Priestern in der Landesschau Rheinland-Pfalz aktuell vom 13.03: ►hier

"Priester, die straffällig geworden sind, gehören nicht mehr in die Seelsorge". Jutta Lehnert im "Trierischen Volksfreund" vom 14.03: ►hier

Einen Überblick über alle Stellungnahmen, Hintergründe und Zeitungsberichte zum Thema sexualisierter Gewalt im Bistum Trier kann man nun auf der neuen Seite ►Damit aus dem Heiligen Rock nicht der Mantel des Schweigens wird erhalten.



 
14.03.2012
Das Kleid einer KZ-Überlebenden am 1. Fastensonntag in der Wallfahrtskirche der Pallottiner in Vallendar

Es gibt in der Tradition den Brauch des Fastentuches – in der Wallfahrtskirche der Pallottiner in Vallendar hängt ein besonderes Exemplar. Das Signet der Heiligrock-Wallfahrt ist mit den typischen Streifen eines KZ-Kleides ausgefüllt, entsprechend der Einladung der KSJ Trier, die während der Heilig-Rock-Wallfahrt zur Betrachtung des Kleides einer KZ-Überlebenden einlädt.... ►weiter

Infos zum "Am Boden" - Projekt der KSJ während der Heilig Rock-Wallfahrt sind ►hier

07.03.2012
"Damit aus dem Heiligen Rock nicht der Mantel des Schweigens wird"
Bischof zitiert Forderung der KSJ bei der Niederlegung des "Mahnenden Mühlsteins"

►Bericht des "Trierischen Volksfreunds" vom 05. März 2012.

Der "Mahnende Mühlstein" ist eine Aktion der "Initiative gegen Gewalt und Missbrauch an Kindern und Jugendlichen"
und "soll ein Zeichen setzen und Erwachsene an ihre große Verantwortung gegenüber Kindern und Heranwachsenden erinnern". (Mehr zur Initiative ►Hier )

Die KSJ Trier befindet sich in einem engen Kontakt zu dieser und anderen Opfer-Organisationen.

Alles muss aus der Perspektive der Opfer betrachtet und entschieden werden.

Die KSJ Trier hofft und drängt darauf, dass Bischof Ackermann seine Worte wahr werden lässt.

Einen Überblick über alle Stellungnahmen, Hintergründe und Zeitungsberichte zum Thema sexualisierter Gewalt im Bistum Trier kann man nun auf der neuen Seite ►Damit aus dem Heiligen Rock nicht der Mantel des Schweigens wird erhalten.



 
17.02.2012
"Kein Tod kann uns töten"
KarTage 2012 - Für Leute ab 16 - Jugendhaus Rascheid - 5. bis 8. April

In diesem Jahr wollen wir uns mit dem Thema „Widerstand“ befassen. Wir schauen uns drei Menschen aus der eigenen Widerstandstradition genauer an: Alfred Delp, Willi Graf und Maurice Bavaud, alle drei zum Tod verurteilt durch den sog. „Volksgerichtshof“ und hingerichtet in Berlin-Plötzensee.
Kreuzigungen in Palästina galten den Römern als Sieg über den jüdischen Protest, den jüdischen Märtyrern als letzter Akt ihres Widerstands.
In diesem Geist wollen wir das Evangelium lesen, den Kreuzweg gehen und Auferstehung als widerständige Menschen feiern.

Das Kleid einer KZ-Überlebenden wird uns begleiten, denn wir bereiten uns mit diesen
KarTagen gleichzeitig auf unsere Aktion „am Boden“ zur Heiligrock-Wallfahrt vor.

Wir nehmen uns viel Zeit für Gespräche und gutes Essen und eine prima KarTagenMappe gibt es auch für jede/n.

►Weiter zur Einladung

11.02.2012
Fragen grundsätzlicher Art der Saarbrücker Initiative an Bischof Dr. Stephan Ackermann am 11. Januar 2012 in der Cafeteria des Bischöflichen Generalvikariats

Wir meinen, dass die Kirche insbesondere vor dem Hintergrund ihrer eigenen prekären Situation, dringend den praktischen Glaubenssinn des Volkes Gottes braucht. Die Kirche lebt nur von der engsten Verbundenheit mit den Menschen. Denn wie sonst kann sie „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art“ teilen. Darin liegt nicht nur die Chance einer Lösung für die heute Abend besprochene Problematik, sondern auch die Chance einer Lösung, für die vielen Probleme der hierarchischen Kirche insgesamt. Nutzen Sie, Herr Bischof, das Potential des Volkes Gottes und seinen gesamten noch vorhandenen Glaubens- und Lebenssinn.

Vor dem Hintergrund, dass die Kirchenleitung offenkundig nicht angemessen mit sexualisierter Gewalt durch Priester umgehen kann, stellen wir folgende Fragen:

- Wie schwer wiegt für den Bischof der Verrat am Evangelium, wenn die Kirche sich nicht konsequent nach dem Beispiel Jesu an die Seite der Opfer stellt?
- Ist dem Bischof klar, dass es für ein Opfer den Heilungsprozess verhindert und es immer wieder neu traumatisiert, wenn ein Täter nicht suspendiert wird, sondern die offizielle Legitimation durch die oberste religiöse Instanz behält?
- Ist der Bistumsleitung klar, dass Opfer vor diesem Hintergrund dreimal missbraucht werden: Durch die sexualisierte Gewalt selbst – durch das Nichtanhören und Nichternstnehmen und durch die Geldzahlung mit dem Ziel, sich möglichst schnell von den Opfern zu trennen und keine weiteren Fragen an die Verantwortungsstruktur aufkommen zu lassen?
- Wurde in der bischöflichen Behörde alles dafür getan, den Schuldzusammenhang zu erkennen: dass Täter ein verengtes Priesterbild (repraesentatio Christi vs. repraesentatio Ecclesiae, vgl. hierzu ‚ Artikel von Eamonn Conway, Theologien des Priesteramtes und ihr möglicher Einfluss auf sexuellen Missbrauch, in: concilium, Internat. Zeitschrift für Theologie, August 2004, S. 308-322) und die Machtstruktur der Kirche nutzen können, um ihre Machtfantasien zu nähren und sich gegen die Schuldfrage zu immunisieren?
- Hat die Bistumsleitung begriffen, dass das Verschweigen der Taten der Strategie der Täter entspricht, die Verantwortung unsichtbar zu machen und auch so von den Opfern empfunden werden muss?
- Wer übernimmt die Verantwortung für die Fehler, die in den vergangenen
Jahrzehnten in der Personalverwaltung des Bistums gemacht wurden und deren
Folgen bis heute spürbar sind – zumindest für die Opfer?
- Hat der Bischof die sekundären Opfer wahrgenommen: die betroffenen Gemeinden, die MitarbeiterInnen, die Jugendarbeiter und Jugendarbeiterinnen seines Bistums?
- Ist dem Bischof klar, wie tief die Krise des Glaubens und des Vertrauens jetzt ist und was möchte er tun, um einen neuen Weg zu beschreiten?
- Ist dem Bischof klar geworden, dass auch die männerbündische Kultur in der Kirchenleitung ihren Anteil daran hat, gegenüber den Opfern blind und empfindungslos zu werden und bei Entscheidungen eher dem Schutz der Täter zu folgen als der Würde der Opfer?
- Hat der Bischof wahrgenommen, was es bedeutet, dass die Kirche sich als nicht verantwortungsbewusst und handlungsfähig gegenüber dem Staat und der Zivilgesellschaft erwiesen hat? (Beispiel Irland, wo der Staat nach drei Reporten und der erwiesenen Unfähigkeit der Kirche bereits Konsequenzen gezogen hat)

Änderungsvorschläge

Weil uns daran gelegen ist, dass wir als Kirche mit den Opfern, mit Kindern und Jugendlichen, solidarisch bleiben, machen wir der Bistumsleitung ein paar Vorschläge:

1. Die Sorge um die Opfer muss institutionell abgesichert werden; zunächst in Teil 3 der Richtlinien der dt. Bischofskonferenz:
Die Beurteilung der Sachlage durch den Bischof muss ergänzt werden durch den Blick auf den Täter aus der Sicht der Opfer und sekundären Opfer. Einem priesterlichen Verbrecher muss – unabhängig vom zeitlichen Abstand von den Taten – die Legitimation für Leitungsfunktionen und die Spendung aller Sakramente entzogen werden, denn sie sind Zeichen des Heiles, in den Händen eines Täters verwandeln sich in das Gegenteil.

2. Es muss eine unabhängige Kontrollinstanz eingerichtet werden, die von der Bistumsleitung anerkannt, aber außerhalb der Machtstruktur der Kirche aktiv ist und von allen angerufen werden kann. Zu ihr gehören Theologinnen und Theologen, JugendarbeiterInnen, MitarbeiterInnen von Opferorganisationen und staatlichen Einrichtungen.

3. Der Bischof richtet einen unabhängigen Beratungsstab ein, der in gleichen Teilen von Frauen und Männern besetzt ist. Er beruft nicht, sondern beauftragt den Katholikenrat und die demokratischen Laienverbände des Bistums, geeignete Personen zu entsenden.

4. Es wird endlich die Stelle einer unabhängigen Frauenbeauftragten im Bistum eingerichtet, wie sie die Frauenorganisationen seit ihrer Kampagne zur Gewalt in der Kirche 1993 fordern.

5. Um der Würde auch der Täter gerecht zu werden, sollte das Bistum die Täter darin unterstützen, ihre Schuld zu sehen und sie zu bekennen.

08.02.2012


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Flyer als pdf-Datei
13.01.2012
"Das hätte gelangt, keine Frage"
Artikel über das offene Gespräch mit Bischof Ackermann am 11.01.12

Lesenswerter Artikel über das offene Gespräch, welches Bischof Ackermann mit den amtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie allen Interessierten über die Fälle von sexualisierter Gewalt im Bistum Trier führte, im Trierer Nachrichtenportal "16 VOR".
►zum Artikel


 
13.01.2012
Impressionen von der Mazille-Fahrt
Stille Tage in einem Kloster in Burgund

mehr Bilder ►hier

09.01.2012
Einladung zum Gespräch
Bischof Ackermann lädt zu Meinungsaustausch zum Thema „Sexueller Missbrauch“ ein

Am 22. Dezember hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann in einem Offenen Brief angekündigt, alle Interessierten aus dem Bistum Trier und insbesondere die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums zu einem konstruktiven Meinungsaustausch einzuladen. In dem Gespräch soll es um die Fragen gehen, wie die Aufarbeitung von Fällen sexueller Gewalt gut gelingen kann, wie ein angemessener Umgang mit den Opfern, aber auch mit den betroffenen Gemeinden möglich ist und wie eine Kultur der Achtsamkeit im Bistum Trier noch stärker etabliert werden kann. Dieses Gespräch findet statt am Mittwoch, 11. Januar um 16.30 Uhr in der Cafeteria des Bischöflichen Generalvikariats in Trier.

Kommt vorbei - wir werden dort sein!









 
22.12.2011
"Es gab gravierende Fehler - wir haben die Vorgaben nicht konsequent umgesetzt"

►Offener Brief von Bischof Stephan Ackermann

Kommentar der Geistlichen Leiterin der KSJ Trier im
►Bericht der Landesschau aktuell RP vom 22.12
 

19.12.2011
Neuigkeiten im Bezug auf die Fälle des sexuellen Missbrauchs im Bistum Trier


Im
►Trierischer Volksfreund  wurde gestern über die Kritik berichtet, dass das Thema Missbrauch im Bistum Trier weiterhin verschwiegen, verharmlost und aufgeschoben wird. Ebenfalls wurde in der heutigen Printausgabe der Saarbrücker Zeitung auf der Startseite und im saarlandweiten Teil über die aktuellen Geschehnisse berichtet. In dem Artikel wird auch unsere Stellungnahme erwähnt. Hier der Link zur Online-Version des Artikels: Saarbrücker Zeitung

Auch in der Rheinzeitung erschien ein Artikel.








 
17.12.2011
„Man wollte es lieber nicht so genau wissen….“
Bericht über die Theologische Tagung 2011 mit Bettina Stangneth, der Verfasserin des Buches „Eichmann vor Jerusalem“

Kaum zu begreifen, aber das sind die Fakten:
Adolf Eichmann ist es gelungen, die Weltöffentlichkeit noch während des Prozesses in Jerusalem zu täuschen und sich als williges und ferngesteuertes „Rädchen im Getriebe“ darzustellen. Er hat damit eine Denkfigur begründet, die bis heute Folgen hat: Die Figur des Schreibtischtäters, der einer persönlichen Verantwortung ausweichen kann, weil er ja Befehlen gehorchen musste….
Diese Typen gab es tatsächlich, nur: Eichmann gehörte nicht dazu. „Er hat eine wahre Geschichte erzählt, aber es war nicht seine, es war die seiner Angestellten“, so Bettina Stangneth.
►weiterlesen!








 
09.12.2011
"Damit aus dem Heiligem Rock nicht der Mantel des Schweigens wird"

Der Hintergrund: ►Bericht in der "Frankfurter Rundschau" vom 08.12.12

Aktuelle Stellungnahme der KSJ Trier:
Als Verantwortliche in der kirchlichen Jugendarbeit sind wir empört darüber, wie im Bistum Trier mit erneut auftretenden Fällen von sexuellem Missbrauch umgegangen wurde.

Es rächt sich, dass die vielfach vorgetragene Forderung, begünstigende Kirchenstrukturen kritisch zu prüfen und dabei unbequeme Fragen nach Macht und Amt zu stellen, nicht gehört wurde.

Deutlich hatte das in unserem Bistum die KSJ im Frühjahr 2010 gefordert:

„Bei genauer Betrachtung des Gesamtkomplexes, der mit der sexualisierten Gewalt in der Pastoral der Kirche verbunden ist, zeigt sich, dass es höchste Zeit ist, dringende Strukturfragen zu stellen: Wie weit haben ein verengtes Amtsverständnis und Priesterbild Autoritätshörigkeit und Machtphantasien gefördert und wurden damit pädosexuellen Tätern zur ideologischen Bestätigung ihrer Taten? Welchen Beitrag hat der Zölibat dazu geleistet, die psychosexuelle Klärung von menschlich unreifen Priestern unbeachtet zu lassen? Welche Folgen hat die innerkirchliche Tabuisierung von Macht und der Mangel an Rollenklarheit für Priester? Welche Auswirkung hat es, wenn auf die Wahrnehmung und den Rat von Frauen in den maßgeblichen Leitungsgremien der Kirche verzichtet wird?“ 

Wir hatten unserem Bischof und der Bistumsleitung zugetraut, entsprechend den Richtlinien mit neu auftretenden Fällen umzugehen. Darin sehen wir uns getäuscht. Das Engagement Ehrenamtlicher in der Jugendarbeit wird verletzt, wenn priesterliche Täter trotz Kenntnis ihrer Taten weiterhin Gottesdienst feiern und in beruflichem Kontakt zu Kindern und Jugendliche bleiben dürfen.

Wir sind empört über den Zynismus, der aus dieser Handlungweise spricht.

Wir zitieren noch einmal die Stellungnahme der KSJ Trier:

„Seelsorger, die gegen Kinder und Jugendliche sexualisierte Gewalt anwenden und Verantwortliche, die dagegen nicht einschreiten, repräsentieren einen gewalttätigen, perversen Götzen der Macht – aber nicht den befreienden Gott Jesu Christi, der vorrangig solidarisch ist mit den Kleinen und Wehrlosen. Sie stehen damit im tiefsten Widerspruch zu den zentralen Inhalten unserer Glaubenstradition.

Wir fordern die Kirche auf, sich dieser Wahrheit zu stellen.“ 

Wir erwarten von unserem Bischof und der Bistumsleitung, dass sie ihr Verhalten erklären. Wir erwarten weiterhin, dass sie alle geplanten Kürzungen, die im Bereich der selbst organisierten kirchlichen Jugendarbeit vorgesehen sind, sofort stoppt. Das wäre ein Zeichen, dass man den Ernst der Lage verstanden hat und die Krise, in die sich die Kirche selbst gebracht hat.  

Die geplante Bistumswallfahrt zum Heiligen Rock sollte mit einer erkennbaren Bereitschaft zu Einsicht und Umkehr verbunden werden. Damit aus dem Heiligen Rock nicht der Mantel des Schweigens wird.

Stellungnahme der KSJ Trier zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche 2010: ►„Die Kirchen sollten nicht nur heilige Räume, sondern auch sichere Orte sein.“









 
27.11.2011
Einen alten Text mit neuen Augen lesen:
Der Synodenbeschluss "Kirchliche Jugendarbeit". Thema auf der DL-Klausur

Vom 05.11 bis 06.11 ging die neue Diözesanleitung der KSJ Trier in Klausur in Haus Wasserburg, um sich unter anderem intensiv mit den Zielen und Aufgaben der kirchlichen Jugendarbeit auseinanderzusetzen.
Außerdem besuchte man einen Auftritt von Maria Schönberger, amüsierte sich abends mit lustigen Kartenspielen und ging auf den "Markt der schönen Dinge" rund um das so eben gerettete Haus Wasserburg.

►Hier finden sich unsere Diskussionsergebnisse über den Synodenbeschluss, die es wert sind, sie sich einmal vor Augen zu führen, um die aktuelle Jugendarbeit der Kirche kritisch zu hinterfragen, und ein paar Fotos von dem Wochenende
18.11.2011
"Am Boden"
Das Kleid einer KZ-Überlebenden

►weiter








 
18.11.2011
"Befreiung, auch von Floskeln"
Buchrezession des Buchprojektes "Gott - kannst du nicht vergessen!"

"Hirschberg", die Zeitschrift des ND, sagt zu dem Buch über die alternativen Jugendgottesdienste im Dekanat Koblenz, an denen unsere Geistliche Leiterin Jutta Lehnert mitarbeitet:

Dem Buch fehlt was: Das verdruckst Gläubige, die verwaschene Sprache religiöser Unverbindlichkeit, das Festklammern an überlieferten Floskeln aus Angst vor Freiheit, Gerede um den heißen Brei herum, gestanzte Dogmatik als Korsett schwacher Verkündiger. Und siehe: Es geht! Jugendgottesdienst bringen Jugendliche zusammen und ihr Leben in die befreienden Perspektiven der Bibel. „Vom Leben zur Bibel zum Leben zum Fest!“ Zur Mahlfeier. Und Gott ist da, wo er gerne hingehört: „Mitten unter ihnen“ alos, mittendrin im Leben. Eben nicht: Entfremdet.

(zitiert nach Hirschberg, Zeitschrift des ND, Oktober 2011)

Mehr zu dem Buch
►gott-ist-mein-co-pilot.de









 
30.10.2011
Haus Wasserburg vorerst gerettet
Versammlung der Pallottiner beschloss Jugendarbeit mittelfristig fortzuführen

Genaueres
►Wasserburg-Themenseite








 
22.10.2011
"Wir geben Haus Wasserburg ein Gesicht"
Aktionswoche während der Delegiertenversammlung vom 24.10 - 28.10

Obwohl es zwischenzeitlich ganz gut aussah, ist die Kuh nicht vom Eis.
Es ist weiterhin wichtig gegen die drohende Schließung der Jugend- und Bildungsstätte Haus Wasserburg zu kämpfen.

Während die Delegierten nächste Woche über das Schicksal der Wasserburg am selbigen Ort entscheiden, sind von der Rettungs-Initiative viele bunte und verschiedene Aktionen geplant mit denen die Vielfalt und Lebendigkeit dieses Ortes gezeigt werden sollen.

Infos zu den Aktionen sind auf unserer
►Wasserburg-Themenseite








 
01.10.2011
An die Provinzleitung der Pallottiner
Stellungnahme der KSJ Trier zur geplanten Schließung von Haus Wasserburg

Die KSJ Trier solidarisiert sich mit den Jugendlichen, dem lebendigem Umfeld, den Menschen, die dort arbeiten, und der Hausleitung der Wasserburg und bittet die Provinzleitung den Antrag zur Schließung der Jugend- und Begegnungsstätte zurück zu nehmen.

►Stellungnahme der KSJ Trier zur geplanten Schließung von Haus Wasserburg

Alle Hintergründe sind auf der ►Wasserburg-Themenseite sowie auf dem Blog der neu gegründeten Initiative zur Rettung der Wasserburg www.rettet-die-wasserburg.de zu finden.









 
30.09.2011
Neues vom Kampf um Haus Wasserburg
Was ist bereits geschehen? Was kommt noch? Was kann ich tun?

Noch immer ist Haus Wasserburg von der Schließung bedroht.
Was ist bereits geschehen? Was kommt noch? Was kann ich tun?

Alles das und Fotos von der Spontandemo von Montag findet sich in dem Update
auf unserer Themenseite








 
30.09.2011
"Fakten, die man nicht leugnen kann, kann man immer noch umdeuten"
Einladung zur Theologischen Tagung vom 03.12 - 04.12.11. in Rascheid

Die Theologische Tagung 2011 der KSJ Trier mit Bettina Stangneth, die Verfasserin des Buches „Eichmann vor Jerusalem. Das unbehelligte Leben eines Massenmörders“

Wer verstehen will, wie tief die Strukturen des „Dritten Reiches“ reichten und und wie es ihnen gelang, auch die entstehende deutsche Demokratie zu überdauern, muss sich mit der Geschichte von Adolf Eichmann befassen. Obwohl er bekanntermaßen der „Beauftragte für die Endlösung der Judenfrage“ war, ist es ihm in seinem Prozess 1961 in Jerusalem gelungen, sich selbst als banal und deshalb nicht böse darzustellen...
►weiter zur Einladung








 
21.09.2011
Wieder ist es an der Zeit zu kämpfen!
Der Jugendbildungsstätte Haus Wasserburg droht die Schließung!

Wir solidarisieren uns mit der Jugendarbeit von Haus Wasserburg
und laden ein:
Montag, 26. September 2011, 16.00 Uhr vor Haus Wasserburg
„Wir schlagen Alarm…“

weitere Infos und Fotos fondet ihr
auf unserer Themenseite

"Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde..." - Solidaraktionen des Fördervereins von Haus Wasserburg (PDF)

Informationen zur Schließung und Stellungnahme der Hausleitung (PDF)

Interview des Turmguckers mit P. Alexander Diensberg SAC und P. Dirk Gottwald SAC  (PDF)

Artikel aus der Rhein-Zeitung: "Haus Wasserburg droht die Schließung" (PDF)

23.06.2011
"Ich war im Himmel und in der Hölle"
Bericht über das Nachtreffen der Auschwitzfahrt am 19.6. 2011 in Bendorf

„Ich war im Himmel und in der Hölle“ – mit diesem Satz beendete Margret Müller aus Köln den Bericht über ihre Versöhnungsarbeit im Auftrag des Maximilian-Kolbe-Werkes in Polen an diesem Nachmittag. Über eine Stunde hatten sie und ihr Mann Werner Müller von ihren Begegnungen mit ehemaligen KZ-Häftlingen erzählt...
►weiterlesen

 









 
02.06.2011
Johannesevangelium lesen nach der Auschwitzfahrt
 

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06.05.2011
Suche nach Gott an einem schrecklichen Ort
Artikel über die KarTage der KSJ in Auschwitz im Trierischem Volksfreund

Der Trierische Volksfreund publizierte einen Artikel über die Fahrt in der Ausgabe vom 04. Mai, den man ►hier nachlesen kann.









 
02.05.2011
"...und Gott schwieg"
Die KarTage und Ostern in Auschwitz

Eine Reflexion: weiter

Lyrisches:
weiter

Fragen zu Auschwitz:
weiter








 
27.03.2011
Erste Impressionen von den KarTagen in Auschwitz
Die ersten Fotos von den KarTagen 2011 vom
19.04. - 24.04.

weiter
(Persönliche Berichte und weitere Fotos folgen in Kürze)








 

 

 

 

14.02.2011
Kirche 2011:
Ein notwendiger Aufbruch
 

Vielleicht habt Ihr schon von dem Manifest "Kirche 2011" gehört, das mehr als 220 Theologie-ProfessorInnen verfasst und ins Netz gestellt haben.  Wir haben für euch die zentralen Punkte und Aufforderungen herrausgearbeitet,

► hier geht's zum Artikel
 

Es gibt die Möglichkeit, das Manifest selbst zu unterschreiben, und zwar 1. über Publik-Forum , indem man sich das Formular ausdruckt, unterschreibt, evtl. noch mehr Unterschriften sammelt und an Publik-Forum sendet; oder 2. online über dieselbe Adresse. Diesen Aufruf, mit differenzierten Argumenten dem Mainstream-Kurs der Hierarchie zu widersprechen, gebt gerne an Eure Familien und FreundInnen zur Diskussion und Unterstützung weiter.

http://www.memorandum-freiheit.de
http://www.kirchenaufbruch-jetzt.de









 

 

 

Collage von Alwine Baresch

10.12.2010
"Wo war Gott in Auschwitz?"
Die KarTagen 2011 in Auschwitz vom 19.04. - 24.04. für Leute ab 16

Wenn man Auschwitz durch einen Besuch würdigen will, eignen sich dafür am besten die KarTage. In dieser Zeit und an diesem Ort kann man sich besonders intensiv den Erfahrungen der Opfer aussetzen und sich berühren lassen. Hier kann man sehr klar die Frage nach den Tätern stellen und nach den Abgründen des Menschen. Die Frage nach Gott und dem Leiden der Menschen spitzt sich in der Frage zu: Wo war Gott in Auschwitz? Das sind Überlegungen, die im normalen Unterricht weniger zur Sprache kommen, die aber in die Tiefe führen.
►Zur Einladung

Um euch den Zugang zu diesem sensiblen Thema zu erleichtern, hat das Team eine spezielleThemenseite eingerichtet, auf der ihr weitergehende Informationen sowie Literatur- und Filmtipps bekommt.








 
28.10.2010
Einladung zur Theologischen Tagung der KSJ Trier
mit Kaja Strobel vom 04.12 bis zum 05.12 im Jugendhaus Rascheid

„Was kann man an diesen, wenn Sie wollen, immobilen Großkirchen ändern, damit sich die Differenzierung der Fragen und Initiativen an der Basis durchsetzen kann? Wie ändern Sie denn zum Beispiel die Angst, die bei uns unter dem Deckmantel erfolgreich organisierter, bürokratisch erfolgreich geleiteter Kirchen herrscht, die Initiativen aber nicht zulässt?“
►weiter








 
24.09.2010
"Lasst euch von niemanden einschüchtern"
Einladung zu den Stillen Tagen in Mazille vom 09.10 - 16.10

Mazille liegt ganz in der Nähe von Taizé und Cluny, mitten in Burgund also. Es ist ein ganz besonderes Kloster, zu dem die KSJ Trier schon seit vielen Jahren engen Kontakt hat. Es heißt „Carmel de la paix“ und genau so ist es auch. Wer einmal mit dabei war, will immer wieder mitfahren, das ist unsere Erfahrung!

Zu der Einladung geht es Hier









 
17.09.2010
"Mit dem Reich Gottes ist es wie mit einer Busfahrt"
Bericht über das erste Firmwochenende 2010 der KSJ (03.09 - 04.09)

Nicht alle, die sich außer dem Team für den neuen Glaubens- und Firmkurs der KSJ interessieren, konnten schon zum ersten Treffen kommen – der Schulstress hat anscheinend sofort nach den Ferien wieder eingesetzt
►weiter








 
13.07.2010
"Der Bischof soll sich das nochmal überlegen!"
Die Kinder des diesjährigen Sommerlagers demonstrierten im Freizeitbad

Letzte Woche Mittwoch machten die Kinder des Sommerlagers in Nattenheim zusammen mit ihren Betreuern im Freizeitbad Cascade in Bittburg auf die Folgen der Sparpläne des Bistum Trier aufmerksam. Denn ohne die freien und demokratischen Jugendverbände sind solch tolle selbstorganisierte Ferienlager Vergangenheit.

Der "Trierischer Volksfreund" veröffentlichte am Donnerstag zu dieser Aktion einen Artikel, den man
Hier lesen kann.
Wir bedanken uns nochmals für die Unterstützung und dass wir das Foto und den Artikel auf die Homepage stellen dürfen.








 
04.06.2010
Bistum will Jugendverbände totkürzen
Stellungnahme der KSJ-Trier zum Sparprozess des Bistum Trier

"
Die Sparvorschläge, die von den Bischofsdirektoren vorgelegt wurden, lassen vermuten, dass man sich im Zuge der Kürzungen unliebsamer Gruppen und Initiativen in der Kirche entledigen will: Die demokratischen Jugendverbände sollen entmündigt und an die Kandarre genommen, die kritische Arbeit von Haus Wasserburg soll gedeckelt werden und die gesellschaftsoffenen Hochschulgemeinden sollen gleich ganz verschwinden...."
►weiter

Karins Stelle soll an die Fachstelle gehen, wir sollen unser Haus (samt Schülercafé!) in Trier verlieren – und Ähnliches ist für die anderen Jugendverbände vorgeschlagen.

Das nehmen wir nicht hin. Deshalb fahren wir am kommenden Samstag nach Trier zur Demo: um 11.00 Uhr geht es los. Um 13.00 Uhr ist die Demo beim Katholikenrat in Trier.









 
27.04.2010
"Wer schreit, lebt noch"
Bericht über die KarTage 2010 in Rascheid

„Wer schreit, lebt noch“, dieses Thema klang für einige recht hart. Und am KarFreitag haben wir auch gemerkt, dass es um ziemlich harte Sachen ging: Einstieg an diesem Morgen war der Dokumentarfilm „Die Foltermethoden des CIA“. Wer hätte gedacht, dass der CIA direkt nach dem 2. Weltkrieg sogar mit Naziärzten ►weiter









 
05.04.2010
"Die Kirchen sollten nicht nur heilige,
 sondern auch sichere Orte sein"


Stellungnahme der Diözesanleitung der KSJ Trier zu den Missbrauchsfällen in der katholischen KircheHier

Hier steht die dazugehörige Presseerklärung zum Download bereit.









 
06.01.2010
Stille Tage in Mazille

Wie der Wetterbericht vorhergesagt hatte, erwartete uns in Frankreich für die dortigen Verhältnisse ein Schneechaos. Seltsamerweise wurde die weiße Pracht umso dicker, je weiter wir nach Süden in Richtung Burgund... ►weiter








 
12.12.2009
Theologische Tagung 2009

Wir erleben gerade im Jahr des Jubiläums der 50 Jahre Bolivienpartnerschaft eine Kirche in Bolivien, die tief verunsichert ist. Die neue Verfassung Boliviens schreibt die Trennung von Kirche und Staat fest, die Kirche fürchtet um eine Schwächung ihres bisherigen Einflusses. weiter
Hier geht es zum Bericht








 
21.04.2009
"Alles kann immer auch anders"
Bericht der Kartage 2009


Das KarTagenteam (Ari, Yannick, Janis, Häusi und Jutta) hatten sich etwas Besonderes überlegt: Zum Einstieg in den GrünDonnerstagAbend sollte es um Brotgeschichten der Bibel gehen. Das Brot ist Zeichen der Befreiung bei der weiterlesen








 
14.02.2009
Stellungnahme zu den jüngsten Entscheidungen des Papstes

Die jüngsten Entscheidungen des Papstes (Angriffe auf Vertreter der Theologie der Befreiung, Wiederzulassung der alten lateinischen Liturgie und der judenfeindlichen Karfreitagsfürbitte, Rücknahme von vier Bischöfen der erzkonservativen Pius-Bruderschaft, Berufung eines Ultrakonservativen als Weihbischof von Linz, Österreich)verdeutlichen, dass hier ein Weg eingeschlagen wird, der die Kirche nach rückwärts wenden soll.
...

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24.11.2008
Einladung zur Theologischen Tagung
vom 6. bis 7.12 in Rascheid

„Wo war Gott in Auschwitz?
„Wo war der Mensch in Auschwitz?“  
Aus diesen beiden zentralen Fragen, die zusammen gehören, ist die „Politische Theologie“ entstanden. Sie ging zunächst der Frage nach: Warum hat die Kirche, warum hat die Christenheit sich so wenig von der Gewalt und dem Leiden der Menschen irritieren lassen? Wie konnte sie mit dem Rücken zu den Opfern weiterhin Gottesdienst feiern? Wie konnte sie übersehen, dass es ihre jüdischen Schwestern und Brüder waren, die ermordet wurden?
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30.10.2008
„Einfach da sein – das ist schon alles…“ 

Diese Erfahrung konnten auch diesen Herbst wieder einige Jugendliche der KSJ machen, die für eine Woche die angenehme Stille des Carmel de la Paix in Mazille/Burgund aufgesucht haben.
►weiter zum Artikel










 




 

21.08.2008
Zu welcher Religion gehörst Du, Gott?


Mit der Gottesfrage beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Wochenendes, das im Rahmen des KSJ-Firmkurses im Jugendhaus Rascheid stattfand. Dieses Thema war eigens gewünscht worden und das Vorbereitungsteam der KSJ ging gern darauf ein. Eigene Gottesbilder einerseits und offene Fragen andererseits rückten die zentrale Gottesfrage in den Mittelpunkt, die in der Theologie die „Theodizee-Frage“ genannt wird: „Wie kann man an Gott glauben angesichts der Erfahrung von Unrecht und dem Leiden Unschuldiger?“ ►weiter    
05.05.2008
Gerade aus Mazille zurück

Das Kloster der unbeschuhten Karmelitinnen kennen sicher viele von Euch - wir (d.h. die KSJ) fahren da schon seit über 20 Jahren hin - mal eine ganze Woche im Herbst oder wie jetzt für nur vier Tage über einen Donnerstagfeiertag. ►Weiter
25.03.2008
Bericht zu den Kartagen 2008


Die KarTage waren ganz, gut und schön! "Eine Vision wird Praxis" in der Kreuzkirche Vallendar ►Weiter  

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